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05 Okt.
bei FloGassManno
"Sobald wir aufhören, uns etwas vormachen zu wollen, sobald wir klar sehen, dass das Leben kein Paradiesgarten, sondern eine harte Schule ist, erkennen wir, dass wir einander brauchen."
 
das anzuerkennen und daraus die Schlüsse zu ziehen die so wichtig sind. Ich brauche Hilfe, Unterstützung ja Gemeinschaft. Mich mit anderen verbünden um im Team gegen die destruktiven Kräfte zu bestehen. Gerade in Zeiten in denen die schlechten Nachrichten dieser Welt das tägliche Überfluten ist es wichtig für mich die spirituellen Werte hochzuhalten. Mir in meiner Umgebung eine friedliche Welt zu schaffen. Mich mit Menschen zu treffen die genauso wie ich an das Gute glauben.
 
Ja das Leben ist manchmal hart und ich kann trotzdem bestehen. Ich gehe einfach weiter meinen weg und  stelle mich all dem was ist. heute muss ich das alles nicht mehr alleine tun. Ich habe Gott an meiner Seite und ganz viele Freunde mit denen ich teilen kann. Denn genau das ist es was zählt. Die Last nicht alleine tragen weg vom Einzelkämpfer hin zu jemandem der Gemeinschaft lebt.
 
Und das ist so eine harte Nuss, ein Thema das mich immer noch nach fast 15 Jahren begleitet. Ich habe es soo schwer Hilfe anzunehmen, zu bitten, mich Schwach zeigen ... Ja das ist wichtig auszusprechen immer wieder weil da wirklich meine Lern- und Lebensaufgabe liegt.
 
Gruß Florian
 
5. Oktober
 
Der Mensch ist dazu verurteilt, in einer überwältigend tragischen und teuflischen Welt zu leben.
Ernest Becker
 
Das Leben ist hart. Niemals erreichen wir den Punkt, an dem unser Leben frei von Schwierigkeiten und Hindernissen wäre. Egal wie weit wir schon gekommen sind und wie treu wir unserem Programm folgen, nichts kann die Tatsache verleugnen, dass uns der Tod bevorsteht.
 
Doch so schmerzlich und hart das Leben auch sein mag, so sinnvoll lohnend ist es, wenn wir uns seiner Realität stellen und als spirituell orientierte Menschen leben.
 
Sobald wir aufhören, uns etwas vormachen zu wollen, sobald wir klar sehen, dass das Leben kein Paradiesgarten, sondern eine harte Schule ist, erkennen wir, dass wir einander brauchen.
 
Wir brauchen Beziehungen, um seelisch gesund zu bleiben. Wir müssen zusammenhalten und uns gegenseitig unterstützen, wie Menschen es in Katastrophenzeiten tun. Übertriebener Individualismus tut niemandem gut. Wir brauchen Menschen, mit denen wir zusammen sein, feiern, Musik machen und uns gegenseitig ermutigen können. Wir brauchen Gelegenheiten zum Lachen, zum Scherzen und zum Austausch unserer persönlichen Sorgen. Vor allem aber müssen wir zusammenhalten, um uns gegen die destruktiven Kräfte von außen zu verbünden.
 
Ich bitte um Gottes Hilfe, damit ich echte Beziehungen zu anderen Männern und Frauen in diesem Programm aufbauen kann.
 
Ich liebe meine Ecken und Kanten, denn Edelsteine sind auch nicht rund
 
04 Okt.
bei FloGassManno
"Der NA-Weg ist mein Lebensweg und ich bin für die gesamte Dauer hier."
 
es ist und war für mich immer ganz wichtig diese Entscheidung ganz klar für mich zu treffen. Ich bin Süchtig also muss ich mein ganzes Leben etwas dafür tun das meine Krankheit nicht wieder ausbricht. Gerade nach ein paar Jahren in genesung kommt die Alltäglichkeit und Sicherheit , das Wunder der Genesung verblasst und ich stehe vermeintlich fest im Leben. Und wenn ich dann aufhöre etwas für mich zu tun, öffne ich meiner Krankheit die Tore zum Rückschlag. es kann ganz leise und Still beginnen bis dann der Orkan losbricht und mich in Situationen bringt die ich nicht mehr händeln kann.
Und dazu sage ich immer wieder auf täglicher Basis "NEIN".
Ich bin süchtig, ich brauche ein Lebenskonzept der Genesung und ich weiß das ich mein heutiges Leben so liebe das ich es auf keine Fall riskieren werde, es wieder an meine Krankheit zu verlieren.
Dieses Commitment, diese ganz klare Entscheidung ist mir sehr wichtig.
Somit weiß ich was ich tun muss, wie mein Weg läuft und was meine Werkzeuge sind.
Danke NA für Euer sein in meinem Leben , danke Bob und Bill für die 12 steps, Danke Jimmy K für NA,
Danke Gott für deine Freundschaft - ich liebe Dich.
 
Gruß Florian
 
4. Oktober Dreißig-Tage-Wunder
“Wenn wir anfangen, die Befreiung von unserer Sucht zu genießen, laufen wir Gefahr, die
Kontrolle über unser Leben wieder an uns zu nehmen. Wir vergessen die Qual und den
Schmerz, die wir erfahren haben.”
Basic Text, S. 62
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Viele von uns waren “Dreißig-Tage-Wunder”. Wir waren verzweifelt und dem Tode
nah, als wir in unserem ersten NA-Meeting auftauchten. Wir identifizierten uns mit den
Süchtigen, die wir dort trafen und mit der Botschaft die sie mit uns teilten. Mit ihrer
Unterstützung waren wir schließlich in der Lage, mit dem Nehmen aufzuhören und eine
Atempause einzulegen. Zum ersten Mal seit langer, langer Zeit fühlten wir uns zu Hause.
Über Nacht wurde unser Leben verändert: wir liefen, redeten, aßen, tranken, schliefen und
träumten Narcotics Anonymous.
Dann verlor Narcotics Anonymous seine Neuartigkeit. Meetings, die zuerst aufregend
waren, wurden eintönig. Unsere wunderbaren NA-Freundinnen und Freunde wurden
Langweilerinnen und Langweiler, ihre aufbauenden NA-Gespräche zu leerem Geschwätz.
Als unsere alten Freundinnen und Freunde anriefen und uns zu ein bisschen altem
Vergnügen einluden, verabschiedeten wir uns von unserer Genesung.
Früher oder später fanden wir zu Narcotics Anonymous zurück. Wir stellten fest, dass
sich dort draußen nichts verändert hatte – weder wir, noch unsere Freundinnen und
Freunde, noch die Drogen, rein gar nichts. Wenn überhaupt, war es nur noch schlimmer
geworden als jemals zuvor.
Es ist wahr, NA-Meetings sind vielleicht keine Comedy-Show und unsere
Freundinnen und Freunde keine spirituellen Giganten. Es gibt aber eine Kraft in den
Meetings, eine Verbundenheit zwischen den Mitgliedern, eine Lebendigkeit des Programms,
auf die wir nicht verzichten können. Heute ist unsere Genesung mehr als nur ein Strohfeuer
– sie ist ein Lebensweg. Wir werden uns darin üben, unser Programm so zu leben, als ob
unser Leben davon abhängt – denn es hängt wirklich davon ab.
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Nur für Heute: Ich bin kein “Dreißig-Tage-Wunder.” Der NA-Weg ist mein Lebensweg und
ich bin für die gesamte Dauer hier.
 
Ich liebe meine Ecken und Kanten, denn Edelsteine sind auch nicht rund
 
02 Okt.
bei FloGassManno
"Der spirituell orientierte Mensch fördert seine Spiritualität, indem er bewusst schöne und bereichernde Erfahrungen sucht."
 
für mich bedeutet das in die Natur gehen, mich dem öffnen was meine Seele berührt. Ablassen von den Äußerlichkeiten, dem was die Gesellschaft meint das es glücklich macht, nein es ist nicht Konsum und materieller Reichtum - sondern es ist der Schatz in mir. Mich mit mir und meinem Leben auseinandersetzen und zwar so das es mir damit richtig richtig gut mit mir geht. das geht meiner Ansicht nach nur durch Annahme was ist. Dem Leben freundlich begegnen, Locker und gelöst dem Leben Antworten und es mit Leichtigkeit meistern. Ich weiß das dies nur durch fließen also Annahme, sich dem mit aller Leidenschaft hingeben was ist funktioniert. Ja ich habe die Zeiten hinter mir gelassen, wo ich mit dem Leben haderte und dachte shit es muss besser gehen. Das Leben ist immer gut nur meine Ansichten wechseln. Heute weiß ich das alles was passiert nur zu meinem besten ist. Auch wenn ich das erst viel später selber so sehen und spüren kann. Das Wissen das dies so ist richtet meinen Fokus auf die Lösung.
Ich lebe somit im Handeln , bin proaktiv und löse meine Problemchen Stück für Stück. Ich habe Geduld mit mir und meinem Prozess. denn ein Roman wird auch nicht über Nacht fertig sondern wird geschrieben Wort für Wort und Satz für Satz... Alles zu seiner Zeit...
 
Gruß Florian
 
 
2. Oktober
 
Man sollte wenigstens einmal am Tag ein kleines Lied hören, ein gutes Gedicht lesen, ein schönes Bild betrachten und, wenn möglich, ein paar vernünftige Worte sagen.
Goethe
Der spirituell orientierte Mensch fördert seine Spiritualität, indem er bewusst schöne und bereichernde Erfahrungen sucht. Eine solche Erfahrung kann stille Meditation sein, aber auch das Gespräch mit einem Freund, gute Musik oder eine Lektüre, die zum Nachdenken anregt.
Uns ist eingeprägt worden, wir sollten unsere Aufmerksamkeit mehr auf Dinge richten als auf Menschen. Und so haben wir uns auf Leistung und Erfolg konzentriert und dabei oft versäumt, etwas für unsere Seele zu tun.
Das Leben bringt sowohl Schmerz und Trauer als auch Freude und Schönheit mit sich.
Wenn wir uns täglich von den Schönheiten des Lebens berühren lassen, ziehen wir die Kraft daraus, die wir brauchen, um mit den Schwierigkeiten des Tages fertig zu werden.
Oft müssen wir das, wovon wir wissen, dass es uns gut tut, bewusst suchen und dafür etwas anderes liegenlassen. Manche Dinge können bis morgen warten, wenn wir statt dessen das Zusammensein mit unserer Familie genießen wollen.
Wenn Musik uns gut tut, sollten wir bereit sein, uns eine halbe Stunde zu gönnen, in der wir Musik hören, und das Rasenmähen oder die Reparatur des Autos auf morgen verschieben.
Schaffe ich in meinem Leben Raum für Beschäftigungen, die mir gut tun?
Ich bin dankbar für die Schönheit, die mich umgibt. Hilf mir, mein Leben im Gleichgewicht zu halten, damit ich Kraft schöpfen kann.
 
Ich liebe meine Ecken und Kanten, denn Edelsteine sind auch nicht rund