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14 Okt.
bei FloGassManno
"Ein Gefühl der Zugehörigkeit entsteht, wenn wir unser Leben mit anderen teilen. Ich bin dankbar für die Freundschaften, die mir meine Höhere Macht in NA gegeben hat. Durch sie bin ich nicht mehr einsam."
 
ja und genau das ist es was nährt. Freundschaften, teife Bindungen, echte Begegnungen zwischen Seelen. Wie oft habe ich mich sowas von Einsam gefühlt und heute bin ich mit vielen NA Freunden und auch Freundschaften außerhalb verbunden. Isolation ist etwas was total weh tut und was ich heute nicht mehr in meinem Leben haben will. Deswegen gehe ich gerne in Meetings und treffe mich mit den Freunden, genieße die Gespräche davor und lausche dem was in den Meetings geteilt wird. Verbundenheit mit all den freunden die an meinem Weg teilhaben und alle ein Stück mitgeholfen haben. Danke für die Freundschaften im Programm, danke für die Seelennähe und die Offenheit. Ich bin dankbar ein teil diese verrückten Haufens zu sein.
 
Gruß Florian
 
14. Oktober Das Ende der Einsamkeit
 
“Mit der Liebe, die ich bei Narcotics Anonymous erfahre, habe ich keine Entschuldigung mehr für
Einsamkeit.”
Basic Text, S. 262 (engl.)
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Sucht ist eine einsame Krankheit. Wir können von Menschen umgeben sein, aber
früher oder später treibt die Sucht sogar zwischen uns und unsere engsten Freundinnen und
Freunde einen Keil. Viele von uns wurden durch verzweifelte Einsamkeit zu Narcotics
Anonymous getrieben.
Obwohl wir vielleicht zurückhaltend und misstrauisch in die Meetings von Narcotics
Anonymous kommen, werden wir mit einer Umarmung, einem Lächeln und einem herzlichen
“Komm wieder” willkommen geheißen. Vielleicht ist dies der erste Ort seit langer Zeit, an
dem wir uns willkommen fühlen. Wir sehen andere Mitglieder reden und lachen, und dann
gehen einige von ihnen in ein nahegelegenes Café‚ um weiter zu reden. Wir fragen uns, ob
wir auch wohl einmal zu diesem liebevollen Haufen von Leuten gehören können.
Unser Muster der Isolation kann es uns schwer machen mitzumachen. Mit der Zeit
beginnen wir jedoch, uns zugehörig statt abgetrennt zu fühlen. Bald fühlen wir uns zu Hause,
wenn wir in die Meetings gehen. Wir beginnen Freundschaften zu schließen und unser
Leben beginnt sich zu ändern.
NA lehrt uns, wie wir unsere Isolation überwinden können. Durch unsere ersten
zaghaften Freundschaften, die wir in unserer Stammgruppe schließen, beginnen wir
herauszufinden, dass es gar nicht so schwer ist, Freundschaften zu schließen. Ein Gefühl
der Zugehörigkeit entsteht, wenn wir unser Leben mit anderen teilen.
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Nur für Heute: Ich bin dankbar für die Freundschaften, die mir meine Höhere Macht in NA
gegeben hat. Durch sie bin ich nicht mehr einsam.
 
Ich liebe meine Ecken und Kanten, denn Edelsteine sind auch nicht rund
 
13 Okt.
bei FloGassManno
Was jedoch viel wichtiger ist: Sie macht uns zu Menschen, die das Leben mit mehr Leichtigkeit und mit Humor nehmen können. Obwohl wir sehen, wie hart und schmerzlich das Leben ist, können wir uns freuen und fröhlich sein. 
 
genau darum geht es. Das Leben als etwas wunderbares annehmen, die Prüfungen meistern und trotzdem das Leben feiern. ich bin doch auf dieser Welt damit es mir gut geht. Das ich mich an dem freue was ich habe. Es geht auch wieder um Einstellungen. 
Für mich ist es wichtig mich absolut positiv einzustellen. Das Glas immer halb voll sehen und nie halb leer. Denn ich weiß um das Gesetz der Anziehung. Das was ich aussende kommt zu mir. Also kann ich mit meinen Gedanken und meinen Gefühlen direkt meine Leben in gewisse Bahnen lenken.
 
Gruß Florian
 
13. Oktober
 
Gesang - oder stille Meditation, beides kann ein Gebet sein.
Baal Shem Tov
 
Wenn wir Spiritualität wirklich leben, so ist ein heiteres Gemüt, Fröhlichkeit und das Gefühl der Befreiung unser Lohn.
 
In Wirklichkeit gibt es keinen Augenblick, in dem wir nicht Grund hätten, traurig zu sein und zu klagen. Unsere Entwicklung lehrt uns zu trauern. Was jedoch viel wichtiger ist: Sie macht uns zu Menschen, die das Leben mit mehr Leichtigkeit und mit Humor nehmen können. Obwohl wir sehen, wie hart und schmerzlich das Leben ist, können wir uns freuen und fröhlich sein. Wir sind auf dem Weg zur Genesung. Wir sind Teil eines Wunders, das sich gerade vollzieht. Wir sind fähig zu lieben - und allein dies ist wunderschön.
 
jedes Mal, wenn wir etwas von uns preisgeben, wenn wir uns von einer Sorge um die Zukunft befreien oder von einem Schuldgefühl, wächst unsere Zuversicht.
 
Dieser Optimismus wird dann am deutlichsten, wenn wir spüren, dass uns unsere Freunde so akzeptieren, wie wir sind. Manchmal versetzt uns jedoch auch ein Film oder ein gemeinsames Lied in diese Stimmung. Die Weisheit unserer Zwölf Schritte lehrt uns, dass die Lösung schmerzlicher Probleme uns zu spirituellem Erwachen führt. Ungeahnte Heiterkeit ist der Lohn für unsere Bemühung.
 
Ich weiß, dass auch Lachen ein Gebet sein kann.
Ich liebe meine Ecken und Kanten, denn Edelsteine sind auch nicht rund
 
12 Okt.
bei FloGassManno
Sich die Wahrheit einzugestehen, ist unangenehm, aber es macht uns ehrlicher, zugänglicher, flexibler und spiritueller. Es ermöglicht uns, mit den Bedrohungen unserer Genesung besser fertig zu werden.
ich bin machtlos und nur wenn ich mein Leben in Gottes Hand lege bekomme ich die Kraft das zu tun was notwendig ist um zu genesen. Das heißt nicht das Ich nicht verantwortlich bin für mein handeln. Es heißt das ich es nicht steuern kann wann meine Krankheit sich meldet. ich kann aber sehr wohl für eine gute Atmosphäre sorgen, alte Spielkameraden verlassen und mich neuen Menschen zuwenden die mir gut tun.
Es ist meine Verantwortung und Macht meine Genesung voranzutreiben in dem ich dem Programm folge und das auch noch nach Jahren. 
Denn oft kommt die Oltimerkrankheit und will mir erzählen Flo du bist doch geheilt... hahaha ich muss grinsen wenn ich das schreibe. Denn ich erkenne sofort den bullshit in dieser Aussage
Ja ich bin Machtlos meiner Krankheit gegenüber, sie schreit und wütet in mir und doch wird sie leiser und ich milder mit ihr. Heute kann ich meine Krankheit als Chance sehen, sie liebevoll annehmen als die Kraft die mich geformt hat. Ja ich weiß das nur der Schmerz der Treibstoff für Veränderung ist. Wenns mir gut geht gibts keinen Grund was zu ändern.
 
 
Gruß Florian
 
 
12. Oktober
 
Ich habe beschlossen: "Ich werde mich dem Bösen mutig widersetzen." Aber schon die kleinste Versuchung treibt mich in die Enge. Was anfangs unbedeutend erschien, wird schnell zu einer heimtückischen Falle.
Thomas ä Kempis
 
Wir bleiben verletzliche Männer, die jederzeit den Versuchungen ausgesetzt sind, die unser altes Verhalten mit sich bringt. Manchmal erkennen wir diese Gefahr rechtzeitig, ein anderes Mal bilden wir uns ein, wir bräuchten die Versuchung nicht zu fürchten. Vielleicht geraten wir gerade dann in Versuchung, wenn wir es am wenigsten erwarten und überhaupt nicht auf der Hut sind. Die Versuchung kann schon darin bestehen, dass wir süchtig oder abhängig waren und uns unserer Machtlosigkeit nicht voll bewusst sind. Wir müssen uns unsere Machtlosigkeit immer wieder vor Augen führen, um unserem Programm treu bleiben zu können.
 
Wenn wir hingegen überzeugt sind, wir seien über jede Versuchung erhaben, sind wir von unserem Weg zur Genesung abgekommen. Wenn wir behaupten, dass wir nicht mehr machtlos sind und unser Verhalten jetzt mit dem Willen steuern können, sind wir bereits wieder in unser altes Verhaltensmuster zurückgefallen.
 
Sich die Wahrheit einzugestehen, ist unangenehm, aber es macht uns ehrlicher, zugänglicher, flexibler und spiritueller. Es ermöglicht uns, mit den Bedrohungen unserer Genesung besser fertig zu werden.
 
Jeden Tag lebe ich mit meiner Machtlosigkeit. Hilf mir, sie mir einzugestehen.
Ich liebe meine Ecken und Kanten, denn Edelsteine sind auch nicht rund